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Aus Tradition der Qualität verpflichtet!
Seit Ende des 19. Jahrhunderts wurden in der Nahe-Metropole Bad Kreuznach Wein-Versteigerungen abgehalten. Vor und nach dem 1. Weltkrieg versteigerten die großen Güter jeweils für sich, während die kleineren Weingüter gemeinsam ihre Weine feilboten. Diese Versteigerungen fanden stets im evangelischen Gemeindehaus in der Roßstrasse statt. Mit dem Beginn des zweiten Weltkrieges kamen auch die Weinversteigerungen völlig zum erliegen. In den Nachkriegsjahren waren Vereine und Verbände zunächst verboten. Dennoch gab es zu Beginn des Jahres 1946 Zusammenkünfte von Weingutsbesitzern und den Leitern von Weinbauschule sowie Staatsdomäne. Ihr großes Ziel war es, die Situation der Weinwirtschaft zu verbessern. Auf Vorschlag des Fabrikanten und Weingutsbesitzers Heinrich Ewald wurde der Kreuznacher Weinclub (KWC) gegründet. Gegen diese Institution konnte die Besatzungsmacht nichts einwenden. Im Jahr 1948 keimte erstmals der Plan auf, wieder Versteigerungen durchzuführen. Analog dem früheren Verein der deutschen Naturwein-Versteigerer wurde im Jahr 1951 der Erste Versteigerungsring der Riesling-Güter der Nahe gegründet. Die erste gemeinsame Weinversteigerung fand 1952 im Großen Saal der Concordia in der Kurhausstrasse statt. Ende der 60er Jahre siedelte man in den Großen Kursaal des Kurhauses um. Seit 1995 findet die Versteigerung im Museum Römerhalle statt. Ein Gründungsmitglied, die mittlerweile privatisierte, frühere Staatliche Weinbaudomäne Niederhausen-Schloßböckelheim zählt auch heute noch zu den Grundpfeilern des Versteigerungsringes der Riesling-Güter an der Nahe. Hinzu kamen in den letzten Jahren die Weingüter Dr. Crusius, Prinz zu Salm-Dalberg, Schlossgut Diel, Dönnhoff, Tesch, Kruger-Rumpf, Emrich-Schönleber und Schäfer-Fröhlich. Ausserdem sind mittlerweile sechs Betriebe an der Ahr kooptierte Mitglieder.
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